Coaching-Zitate

Wo geht es hier zum Bahnhof? – verschiedene Professionen antworten…

Posted in Coaching-Lustiges, Coaching-Zitate, Coachingausbildung on Mai 19th, 2010 by Classen – 6 Comments

In unserer Arbeit als Coaches sind wir manchmal mit den wildesten Vorurteilen und Vorkenntnissen zu unserer Arbeit konfrontiert. Wenn ich mich bei einem Kunden neu vorstelle und meine Arbeitsweise präsentiere, ist es mir wichtig, auch deutlich zu machen, dass ich kein Unternehmensberater, kein Supervisor, kein Psychotherapeut, kein Mediator und kein Trainer bin, sondern Coach!

Auch in unserer Coachingausbildung befassen sich die Teilnehmenden mit den verschiedenen Rollen und Selbstverständnissen und lernen, sich abzugrenzen. Gleichzeitig nutze ich immer wieder auch Elemente aus den verwandten Rollen und Berufsgruppen – deshalb ist es ganz lustig, hier einmal die Klischees auf die Spitze zu treiben, die es zu den verschiedenen Berufsgruppen und Professionen gibt. read more »

“Behandelt die Menschen so, als ob sie schon so wären, wie ihr sie haben wollt…

Posted in Coaching-Zitate on Mai 15th, 2010 by Classen – Be the first to comment

– es ist der einzige Weg, sie dazu zu machen.”

Neulich habe ich dieses Zitat gefunden und es hat mich gleich angesprochen, denn es birgt viele Facetten:

  1. Nur, wenn ich mir in meiner Fantasie ausmalen kann, wie ich mir die Zukunft vorstelle, habe ich eine (Aus-)Richtung.
  2. Mit dieser Richtung vor Augen nehme ich überhaupt erst einen Unterschied zwischen Ist- und Soll-Zustand wahr. Dies ist die Grundlage für eine Veränderungsarbeit, die ja sowohl Coaching als auch Führung sein kann.
  3. Die Veränderungsarbeit fokussiert auf das, was werden soll und damit auf das Positive – ich denke jede und jeder von uns kennt Situationen, in denen es einem richtig gut getan hat, dass ihm/ihr das Gute als Möglich zugesprochen wurde.
  4. Aus dem Zuspruch des Guten erwächst oft erst die Motivation, den Weg dorthin zu gehen.

Behandelt die Menschen so, als ob sie schon so wären, wie ihr sie haben wollt – für welchen Menschen möchten Sie sich das ab nächsten Montag einmal vornehmen?

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Dies ist übrigens ein Zitat von J. W. v. Goethe

“Eine Führungskraft heißt Führungskraft, weil von ihrer Führung Kraft ausgeht.”

Posted in Coaching Mittelstand, Coaching-Zitate on April 15th, 2010 by Classen – 3 Comments

Ach, wenn das mal jeden Tag so stimmen würde… Sicherlich ist dies kein Zitat für die tägliche Anwendung. Wer jedoch z.B. ins lange Wochenende fährt, mag sich die folgenden Gedanken einmal zu Gemüte führen: read more »

“Unser Selbstverständnis sagt uns, wir sind frei!”

Posted in Coaching-Zitate, Coachingausbildung on April 13th, 2010 by Classen – Be the first to comment

Dieses Zitat von Viktor E. Frankl erscheint zunächst als Provokation, oder?

Sind wir wirklich frei? Können wir uns frei entscheiden? Oder sind wir “bedingt”, also Bedingungen unterstellt?

Viktor Frankl unterscheidet hier: Wir sind nicht frei von Etwas und gleichzeitig frei zu Etwas.

Dass ich also in den 70er als Junge auf die Welt gekommen bin, davon bin ich nicht frei. Allerdings bin ich jeden frei, mich zu dieser Bedingung meines Lebens einzustellen. Ich kann also z.B. als Mann zufrieden und glücklich sein oder mich entscheiden, glücklicher werden zu wollen, wenn ich dies als not-wendig betrachten würde.

Über die Frage der Freiheit lässt sich trefflich diskutieren – “solange ich mich entscheiden kann, ob ich reden oder schweigen will, gehe ich davon aus, dass ich frei bin.” so ein Zitat von Dr. Walter Spreckelmeyer, Coach-Ausbilder  (www.coaching-akademie.de und www.coaching-ausbildung-pflege.de)

“Wer etwas ändern will, muss definieren, was bleibt, damit Neues auf Vertrauen stößt.”

Posted in Coaching Mittelstand, Coaching-Zitate on Februar 16th, 2010 by Classen – Be the first to comment

Dieses Zitat stand in dieser Woche in “Die Welt” bei einer Beschreibung unseres Verteidigungsministers zu Guttenberg. Ich sehe hier viel Weisheit auch für den Führungsalltag.

In der immer hektischer werdenden Alltagsbewältigung konzentrieren wir uns gerade als Führungskraft und Abteilungsverantwortlicher allzu häufig auf das, was kommen soll, was werden muss und planen, organisieren und  forcieren zielstrebig die Umsetzung… dann wundern wir uns, warum uns keiner folgt – die Mitarbeitenden bleiben zurück und schon ist ein Konflikt vorprogrammiert.

Deshalb: wie hilfreich kann es sein, kurz innezuhalten und nicht nur zu definieren “Wo wollen wir hin? Was soll werden?” sondern auch darüber zu sprechen: “Was wird bleiben? Was gibt uns Halt?” – so schaffen wir in unseren Teams eine sichere Basis, auf der Veränderung gestaltet werden kann.

Haben Sie damit auch schon positive Erfahrungen gemacht?