Coachingausbildung

Aktuell: Schnuppertage zur Ausbildung zum Pflege- und Sozialcoach

Posted in Coachingausbildung, Pflegecoaching, Qualität im Coaching, Sozialcoaching on März 23rd, 2011 by Ümit N. Civan – Be the first to comment
Schnuppertag: Inhalte, Konzeption und Live-Coaching der Ausbildung zum Pflege- und Sozialcoach kennenlernen (Foto: M. Zölle)

Inhalte, Konzeption und Live-Coaching beim Schnuppertag zur Ausbildung zum Pflege- und Sozialcoach (Foto: M. Zölle)

Beim Schnuppertag haben Sie die Gelegenheit, Markus Classen kennen zu lernen, der Ihnen die Inhalte sowie die Konzeption der Ausbildung zum Pflege- und Sozialcoach näher bringt. Sie erfahren dabei, was in den Modulen vermittelt werden wird und wie die Vorgehensweise in der einjährigen, berufsbegleitenden Coachingausbildung sein wird.

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Ausbildung zum Pflege- und Sozialcoach – Erfahrungsbericht eines Ausbildungsteilnehmers

Posted in Coaching Mittelstand, Coaching Privatpersonen, Coaching-Tools, Coachingausbildung, Pflegecoaching, Sozialcoaching on März 11th, 2011 by Ümit N. Civan – Be the first to comment
Gelerntes anwenden - praxisnahe Ausbildung zum Pflege- und Sozialcoach

Praxisnahe Ausbildung zum Pflege- und Sozialcoach

Samstagnachmittag in dritten Modul der Ausbildung – ich coache eine Dame, die kurz vor ihrem Burnout steht, sie rutscht unruhig in ihrem Sessel herum. Der Sonnenstrahl, der durch das Fenster auf mein Gesicht scheint, blendet mich, und die Heizung neben mir brennt - ich fühle mich wie auf dem heißen Stuhl. read more »

Zu Karneval: Verkleiden Sie Ihr “Inneres Team”

Posted in Coaching Mittelstand, Coaching Privatpersonen, Coaching-Lustiges, Coaching-Tools, Coachingausbildung, Fragen Sie den Coach, Führungs-Tipps, Pflegecoaching, Sozialcoaching on März 4th, 2011 by Ümit N. Civan – Be the first to comment
Ein Team ist mehr als die Summe seiner Teile (G.Altmann/pixelio.de)

Ein Team ist mehr als die Summe seiner Teile (G.Altmann/pixelio.de)

Das Innere Team ist ein Coaching-Tool und hilft bei Entscheidungsschwierigkeiten oder dem Umsetzen von Ideen. Fragen Sie dazu den “Träumer” in sich – und danach den “Kritiker”, den “Emotionalen” und den “Rationalen”. Wenn Sie hin- und hergerissen sind, sich Bedenken auftun oder mögliche Wege noch nicht durchdacht wurden, machen Sie sich dies zu nutze, statt sich daran aufzuhängen. Wir stellen Ihnen hier dieses Coaching-Tool vor – schauen Sie in die Trickkiste des Coaches und blicken Sie aus der Sicht des Coaches auf die Situation des Coachingnehmers. Ein Artikel für Coaches, Coaches in der Ausbildung und Interessierte. read more »

Was ist Ihnen wertvoll?

Posted in Coaching Mittelstand, Coaching Privatpersonen, Coaching-Tools, Coachingausbildung, Kirchencoaching, Pflegecoaching, Sozialcoaching on Dezember 23rd, 2010 by Ümit N. Civan – Be the first to comment

Gerade entdeckten wir ein schönes Video, das aus dem Alltag zeigt, was den Menschen wichtig ist. Dazu wurden Menschen in der Stadt kurz interviewt und zu ihren Werten befragt. Das Erstaunliche aus Sicht des sinn- und werteorientierten Coachings: Durchgehend nannten die Passanten Werte, die sich in die 5 Säulen der Identität nach Hilarion G. Petzold einordnen lassen. Ein tolles Beispiel dafür, wie lebendig und praxisnah das Modell ist.

Einige Beispiele:

Säule “Leib”: Gesundheit

Säule “Soziales Atom”: Beziehungen, Familie, Kinder, Vertrauen

Säule “ökologische Sicherheit”: Umweltschutz

Säule “Tätigsein”: Beruf, finanzielle Sicherheit, Freizeit

Säule “Zukunft”: Schulabschluss

Deutlich wird dabei, dass die Menschen hier nicht von Ihren Statussymbolen sprechen oder ihrer Stellung in der Gesellschaft, sondern fast durchgehend die gesundheitlichen und sozialen Werte genannt werden, wenn sie gefragt werden, was ihnen im Leben wertvoll ist.

(Angehende) Coaches sehen an diesem Video erneut, wie hilfreich das Coachingtool “Die 5 Säulen der Identität” dafür ist, Coachingnehmer als Menschen ganzheitlich zu erfassen.

Nun sind Sie dran: Was ist Ihnen wertvoll?

Mit dieser Frage wünschen wir allen Leserinnen und Lesern fröhliche Feiertage und einen guten Start ins neue Jahr!

Video: http://media.katholisch.de/video/flv/fef3c4ee-15cd-4876-abf4-75eddc8b1f56.mp4

Ausbildung zum Xpand Personal Coach – sinn- und werteorientiertes Coaching

Posted in Coachingausbildung, Kirchencoaching, Qualität im Coaching, Sozialcoaching on November 29th, 2010 by Ümit N. Civan – 1 Comment

Das Werte-Ohr wird geschult
Das Werte-Ohr wird geschult

Zum siebten Mal referierte Markus Classen im November das Modul „Sinn- und werteorientiertes Coaching“ in der Coaching-Ausbildung von xpand. In Präsentationen, Kleingruppenarbeit und Fallbeispielen mit Diskussionsrunden schlugen die 11 Teilnehmenden eine Brücke zwischen Theorie und Coachingpraxis. Inhalte wie die Logotherapie nach Viktor E. Frankl, das 5-Säulen-Modell der Identität bis hin zu Frankls „10 Thesen zur Person“ regten die Teilnehmenden an, die Methoden der Wertegenerierung anzuwenden und ihr „Werte-Ohr“ zu schulen. Durch Ausarbeitung der eigenen Werte verfeinerten die Coaches in Ausbildung ihr eigenes Coaching-Profil und beantworteten sich selbst so die Frage, in welchem Sinn sie in ihrer Tätigkeit als Coach Erfüllung finden und mit welchen Werten sie ihr Coaching gestalten.

Inhalte und Methoden – ein Auszug

Das 5-Säulen-Modell der Identität nach H. G. Petzold ist sowohl Theorie als auch Methode der Coachingpraxis. In diesem Modell fußt die Identität des Menschen auf den Säulen des Leibes (Körperlichkeit), des sozialen Atoms (der Mensch in Beziehung zu seinen Mitmenschen), der ökologischen Sicherheit (die Welt und Umwelt des Menschen), des Tätigseins (sowohl im Beruf, als auch in sonstiger Beschäftigung) sowie der Zukunft (künftige Erwartungen, Ziele, Wünsche, Befürchtungen und Hoffnungen).
Das 5-Säulen-Modell in der Praxis

Das 5-Säulen-Modell in der Praxis

Wie kann dieses Modell  nun in der Coaching-Praxis angewandt werden? Für jede Säule kann der Coach die vom Coachingnehmer wahrgenommenen Ressourcen, Störungen und dahinterstehenden Werte aufnehmen. In einer Matrix dargestellt können diese Felder nun ausgefüllt werden.
Aus der Erzählung des Coachingnehmers und dessen Anlass werden bereits einige dieser Felder gefüllt – Aufgabe des sinn- und werteorientierten Coaches ist es im Verlauf des Coaching-Gesprächs nun, mittels geeigneter Fragen die übrigen Felder auszufüllen. Das Ganzheitliche Bild des Coachingnehmers ist das Ziel und trägt gleichzeitig bei zu einer Arbeit mit dem Gesprächspartner, das auf Ressourcen zurückgreift, die Störungen berücksichtig und Klarheit über die Werte schafft.

Fallbeispiel

In Kleingruppenarbeit wurde der Fall von Walter M. bearbeitet. In gemeinsamer Gruppendiskussion fand dann der Transfer von der Theorie in die Praxis mittels der 5-Säulen der Identität statt.
Walter M., 53, verheiratet, ist Diplom-Ingenieur und seit drei Jahren Abteilungsleiter im Grünflächenamt, wo er seit 27 Jahren tätig ist und für die Entscheidung von Baumfällungen auf Flächen und Bezug auf Verkehrssicherheit verantwortlich ist. Auch Entscheidungen zur Neupflanzung gehört zu seinem Wirkungsbereich.
Das Erstgespräch kam durch Empfehlung eines Bekannten von ihm zustande und findet statt während einer Phase der Arbeitsunfähigkeit des Walter M., nachdem eine akute Belastungsstörung diagnostiziert wurde. Diese wird medikamentös behandelt und er gibt an, dass er sich auf dem Wege der Besserung befinde. Seine Wiedereingliederung steht in 6 Wochen an und er hat die Befürchtung, erneut in die selbe Situation zu geraten, wenn er die Arbeit wieder aufnimmt.
Seine Arbeitssituation schildert Herr Walter M. insofern als belastend, dass Anrufe von Bürgern bezüglich Fäll-Entscheidungen bei ihm zu einer starken Erregung führen, was sich in Herzrasen bis hin zur Sprachlosigkeit ausdrückt, und dass dabei auch Beschimpfungen und Entwertungen geäußert werden. Zudem spricht er von einer empfundenen Sinnlosigkeit in Bezug auf seine Tätigkeit, da er mit jeder seiner Entscheidungen auch Unzufriedenheit bei den Bürgern auslöst – unabhängig davon, ob sich für oder gegen eine Fällung entschieden wird.
Walter M. leitet ein Team von 4 Mitarbeitern – ein weiteres Anliegen im Erstgespräch ist es, dass er einen Mitarbeiter hat, der seinen Aufgaben nicht gewissenhaft nachkommt. Er sieht dies als Aufgabe für sich als Führungskraft an, weiß jedoch nicht, wie er eine Verhaltensanpassung beim Mitarbeiter angehen soll.

Das Modell in der Praxis

Die zukünftigen Coaches arbeiten am Fall

Die zukünftigen Coaches arbeiten am Fall

Im Fallbeispiel wurde das 5-Säulen-Modell der Identität angewandt und zu den jeweiligen Säulen die Ressourcen, Störungen und Werte herausgearbeitet. Ressourcen stellten beispielsweise seine Genesung aus der Arbeitsunfähigkeit dar, sein Bekannter, der den Coach empfahl, oder seine langjährige Zugehörigkeit zu seinem Arbeitsplatz. Störungen waren zu entdecken in der Krankheit (Säule Leib), die zur Arbeitsunfähigkeit (Säule Tätigkeit) führte. Auch die empfundene Sinnlosigkeit seiner Entscheidungen bzgl. der Fällungen von Bäumen zur Verkehrssicherheit (Säulen Tätigsein und ökologische Sicherheit) und das ungelöste Problem mit dem Mitarbeiter, der seinen Aufgaben nicht gewissenhaft nicht nachkommt, sind Störungen in diesem Fallbeispiel.

Auf der Werteebene wird ersichtlich, dass die empfundene Sinnlosigkeit der Tätigkeit zurückzuführen ist auf eine Unklarheit der Werte: Walter M. nahm die Konsequenzen seiner Entscheidungen jeweils nur in Bezug auf die Rückmeldungen der Bürger wahr – dass er auch zur Verkehrssicherheit beitrug oder für die Neuschaffung pflanzlichen Lebens verantwortlich war, geriet aus seinem Fokus. In seinem Wert der Gesundheit war er klarer: er nahm die Rückzugsmöglichkeit zur Genesung wahr und arbeitet auch als Patient mit an seiner Behandlung. Zudem ist er sich seiner Befürchtung vor neuerlicher Erkrankung bewusst und will dem entgegensteuern. Sein Pflichtbewusstsein als Wert drückt sich zudem aus durch seine Führungsaufgabe (Säule Tätigsein) und dem Wunsch, das Verhalten seines Mitarbeiters korrigieren zu wollen.
Aufgabe der Teilnehmenden in dem Kurs war es nun, die Matrix aus dem 5-Säulen-Modell zunächst aus dem Fallbeispiel auszufüllen – in einem weiteren Arbeitsschritt sollten mögliche Fragen und Gesprächssequenzen erarbeitet werden, um diejenigen Felder auszufüllen, die noch nicht aus dem Fallbeispiel ersichtlich waren. Zirkuläre Fragen, der Sokratische Dialog sowie ein offenes Werte-Ohr, das die Teilnehmenden am Wochenende schulten, zeigten auf, dass eine Werteklarheit zu sicheren Entscheidungen führt – so beispielsweise in der Ausarbeitung, dass die Folgen seines Handelns in seinem Beruf nicht nur ärgerliche Reaktionen bei den betroffenen Bürgern hervorruft, sondern dass er auch zur öffentlichen Sicherheit beiträgt, zur Verschönerung öffentlicher Plätze und zur Neuschaffung von Grünflächen, womit er einen Beitrag zur ökologischen Nachhaltigkeit leistet.

Nutzen für die Teilnehmenden

Die Coaching-Tools für die Praxis nutzen

Die Coaching-Tools für die Praxis nutzen

Die Arbeit mit Inhalten wie dem 5-Säulen-Modell als diagnostisches Werkzeug im sinn- und werteorientierten Coaching oder den 10 Thesen zur Person nach Frankl  regten die Teilnehmenden dazu an, sich intensiv mit ihrer eigenen Haltung und ihrem Werte-Ohr zu beschäftigen – sie konnten sich selbst die Fragen nach „Was ist mir wichtig als Coach?“ oder „Wie will ich meine Coachingnehmer wahrnehmen?“ klarer beantworten. Der Workshop und die Arbeit mit Markus Classen führte bei den Teilnehmenden zu der Handlungskompetenz, ihr Coaching-Profil differenzierter ausarbeiten und für Werteklarheit bei sich selbst zu sorgen – philosophische Fragestellungen nutzen die Teilnehmenden zur Reflexion ihrer eigenen Menschen- und Weltbilder, was als sehr hilfreich für die künftige, erfolgreiche Tätigkeit als Coach wahrgenommen wurde.

Einführung in die Logotherapie bei XING – einmal anders…

Posted in Coachingausbildung, Qualität im Coaching on August 25th, 2010 by Classen – 2 Comments

Für die XING-Gruppe COACHING habe ich mich angeboten, einen Artikel für den Newsletter zu schreiben. Die Moderatoren haben sich einfallen lassen, dass ca. monatlich eine bestimmte Coaching-Methode, -Philosophie oder -Ansatz vorgestellt werden soll. Und so war es im August eine kleine Einführung in die Logotherapie… da der Newsletter erst nach dem Einloggen verfügbar ist, hier der Artikel in meinem Blog: read more »

Wie entstehen eigentlich Gefühle? (ABC-Schema)

Posted in Coachingausbildung on August 11th, 2010 by Classen – Be the first to comment

Frisch aus dem Urlaub zurück möchte ich wieder beginnen, hier im Coach-Blog aus meiner Ausbildungs- und Coachingtätigkeit zu berichten. Im letzten Modul der Ausbildung zum Pflege- und Sozialcoach ging es u.a. auch um die Frage, wie eigentlich Gefühle entstehen…

Grundsätzlich gibt es hierzu zwei Erklärungsansätze:

1. Gefühle entstehen durch eine von uns vorgenommene Bewertung (im Denken)

2. Gefühle entstehen durch einen Reiz von außen und die Bewertung erfolgt anschließend

Es ist also aus meiner Sicht nicht abschließend zu erklären, ob zuerst die Bewertung und dann das Gefühl, oder erst das Gefühl und dann die Bewertung eintritt – oder vielleicht ist es auch ein Wechselspiel, das mehr oder weniger gleichzeitig eintritt?!

Gern wollte ich an dieser Stelle das ABC-Modell der Gefühle vorstellen – bei einer google-Recherche bin ich dann auf den Coaching-Blog von Kollegen aus Berlin gestoßen. So ist es nicht nur ein Gebot der Fairness, nun auch auf diesen Blog zu verweisen, sondern es macht mir auch die Arbeit hier leichter… und: der Beitrag ist wirklich gut geschrieben!!!

Hier also der Link: http://bit.ly/bswvyN

Trotz Krise zweistellige Renditen erwirtschaften

Posted in Coaching Mittelstand, Coaching Privatpersonen, Coachingausbildung, Führungs-Tipps, Pflegecoaching, Sozialcoaching on Juni 9th, 2010 by Classen – Be the first to comment

Wie kann das sein? read more »

Weiterbildung – damit der eigene Urlaub nicht zu kurz kommt…

Posted in Coachingausbildung on Juni 1st, 2010 by Classen – Be the first to comment

Sie planen eine Fortbildung, die in Ihrer Arbeitszeit stattfinden wird?

Wohl die wenigsten Arbeitnehmer haben ein Interesse daran, ihren Urlaub dafür aufzuwenden. Hier lautet das Zauberwort “Bildungsurlaub”. Hierzu möchte ich heute einige Informationen geben: read more »

Wo geht es hier zum Bahnhof? – verschiedene Professionen antworten…

Posted in Coaching-Lustiges, Coaching-Zitate, Coachingausbildung on Mai 19th, 2010 by Classen – 6 Comments

In unserer Arbeit als Coaches sind wir manchmal mit den wildesten Vorurteilen und Vorkenntnissen zu unserer Arbeit konfrontiert. Wenn ich mich bei einem Kunden neu vorstelle und meine Arbeitsweise präsentiere, ist es mir wichtig, auch deutlich zu machen, dass ich kein Unternehmensberater, kein Supervisor, kein Psychotherapeut, kein Mediator und kein Trainer bin, sondern Coach!

Auch in unserer Coachingausbildung befassen sich die Teilnehmenden mit den verschiedenen Rollen und Selbstverständnissen und lernen, sich abzugrenzen. Gleichzeitig nutze ich immer wieder auch Elemente aus den verwandten Rollen und Berufsgruppen – deshalb ist es ganz lustig, hier einmal die Klischees auf die Spitze zu treiben, die es zu den verschiedenen Berufsgruppen und Professionen gibt. read more »